Ablauf

Ablauf einer Psychotherapie

Die Psychotherapie findet in der Regel wöchentlich in 50-minütigen Sitzungen statt. Auf diese Weise können wir wichtige Themen gut bearbeiten und Veränderungen im Alltag bewirken. Für ein therapeutisches Familiengespräch oder eine verhaltenstherapeutische Übung draußen ist es oft sinnvoll, mehr als 50 Minuten einzuplanen.

In Krisensituationen kann sich die Sitzungsfrequenz erhöhen. In der Abschlussphase der Therapie hingegen wird der Zeitabstand zwischen den Sitzungen vergrößert, um den guten Alltagstransfer zu fördern, Rückfällen vorzubeugen und die positiven Veränderungen zu festigen.

In der Regel beginnt eine Therapie mit der sog. psychotherapeutischen Sprechstunde. In dieser ersten Sitzung lernen wir uns kennen und stellen gemeinsam fest, ob eine krankheitswertige Störung vorliegt und welches Vorgehen bei der konkreten Problematik am besten geeignet ist. Auf die psychotherapeutische Sprechstunde folgen die probatorischen Sitzungen, die zu einer vertieften Psychodiagnostik und dem weiteren Aufbau der therapeutischen Beziehung dienen. Anschließend kann eine Kurzzeit- oder eine Langzeittherapie beantragt werden. Der Ablauf ist nicht immer gleich: so kann in manchen Fällen notwendig sein, direkt nach der psychotherapeutischen Sprechstunde mit einer sog. Akuttherapie zu beginnen. Auch die Beantragung der Psychotherapie kann unterschiedlich vonstattengehen, jedoch meist schrittweise. Das bedeutet, dass die nächste „Staffel“ erst dann beantragt wird, wenn es absehbar ist, dass für die Bearbeitung der aktuellen Problematik mehr Sitzungen benötigt werden. Eine Langzeittherapie kann bis zu 60 Sitzungen beinhalten. In diesem Fall und bei wöchentlichen Sitzungen kann man also mit über einem Jahr Psychotherapie rechnen.